Aktuelles

openNAS - ALKIS Schnittstelle mit Freier Software

openNAS ist eine Schnittstelle zum Import von Daten des Amtlichen Liegenschaftskataster - Informationssystems (ALKIS®) in Open Source basierte Geodateninfrastrukturen.
Mit Ihr lassen sich die Daten aus ALKIS®, ATKIS® und AFIS® in diverse Datei- und Datenbankformate überführen. Die Datenbank PostgreSQL/PostGIS dient als Grundlage und stellt durch Einhaltung der Simple Feature Spezifikationen die Anbindung an OGC-konforme Infrastrukturen sicher.
openNAS wird als OGR Bibliothek im OSGeo Projekt GDAL implementiert und fügt sich so nahtlos in bewährte Open Source Architekturen ein.
openNAS light wird im zweiten Quartal 2008 fertiggestellt. Es wird zunächst ALKIS® unterstützen und importiert Flurstücke und Gebäude inklusive Flurstücksangaben, Straßennamen und Hausnummern.

Details openNAS light:

  • Umsetzung in C++ als Bibliothek der OGR Simple Feature Library
  • PHP-Frontend mit Upload-Funktion zum direkten Import großer Datenbestände in PostgreSQL/PostGIS
  • Konvertierung von Flurstücken und Gebäuden inkl. Flurstücksangaben, Hausnummern und Straßennamen

Die Implementierung der Schnittstelle wird gemeinsam mit dem GDAL-Projekt durchgeführt und von der WhereGroup koordiniert. Allen Stellen, die sich an dem Projekt beteiligen, sagen wir eine termingerechte Lieferung für Mitte Mai zu. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Olaf Knopp (olaf.knopp(at)wheregroup.com). Eine vollumfängliche NAS-Konvertierung des AAA-Datenmodells (ALKIS®, ATKIS®, ALFIS®) ist für Ende 2008 geplant.

openNAS

Meldung vom: 
18. März 2008 - 15:09

OSGeo beim Google Summer of Code 2008

Beteiligen Sie sich am "Google Summer of Code 2008".

Der “Google Summer of Code” ist ein Programm zur Förderung der studentischen Mitwirkung in der Open-Source-Entwicklung. Die Open Source Geospatial Foundation sucht Studierende, die mit uns den besten Summer of Code durchführen! Wir bieten erfolgreichen TeilnehmerInnen, die in drei Monaten ein erfolgreiches Projekt programmieren, ein Stipendium von 4500 USD. Projektideen reichen von Graphentheorie bis zur Visualisierung.

Ideen können für folgende Projekte vorgeschlagen werden: GDAL,
GeoServer, GeoTools, GRASS, Mapbender, MapGuide Open Source, MapServer,
OpenLayers, PostGIS, ...

Ihre eigenen Ideen sind nicht nur willkommen – sie werden gefördert!
http://wiki.osgeo.org/wiki/Google_Summer_of_Code_2008_Ideas

Die Bewerbungsfrist läuft vom 21. bis 31. März 2008.

Weitere Details gibt es hier:
http://code.google.com/soc/

Meldung vom: 
19. März 2008 - 14:00

Neue Features im OSGeo-Projekt Mapbender

Im Rahmen diverser Projekte der WhereGroup wurde die Geoportal-Software Mapbender um interessante Features erweitert, die den Funktionsumfang, das Design und die Usability erheblich verbessern. Im Vordergrund standen Funktionen zur kombinierten sach- und geodatenbasierten Auswertung von Web Feature Services sowie ein intuitives und ergonomisches Design der Kartenoberfläche. Einige der Neuerungen werden in abstrahierter Form im Release des neuen Mapbender 2.5 enthalten sein.
Für ein öffentliches Tourismusportal wurde eine von jedermann leicht zu bedienende Kartenoberfläche benötigt. Dazu wurden der Funktionsumfang auf die reine Kartennavigation (Verschieben, Zoomen, Zentrieren etc.) beschränkt und die Bedienelemente in "Google-Manier" in die Karte integriert. Informationen zu Kartenobjekten benötigen keinen Mausklick sondern erscheinen beim Überfahren mit dem Zeiger als Tooltip. Layerselektion, Druck-und Downloadfunktion (z.B. von Routen) und Legende wurden vorkonfiguriert und in die Portaloberfläche eingebunden. So wurde eine WebGIS- Oberfläche erstellt, die die Usability einfacher Kartenviewer mit dem Funktionsumfang eines Kartenportals kombiniert.

WFS EditorIn eine ähnliche Richtung geht der neu entwickelte Umgang mit Pop-Ups und Infofenstern. Diese wurden in den bisherigen Mapbender-Versionen als neues Browserfenster geöffnet, was bei eingeschaltetem Pop-Up-Blocker zu Problemen führt. Diese Fenster werden mit der Version 2.5 als halbtransparente Web 2.0-Elemente im aktiven Fenster geöffnet und können wie gewohnt verschoben, in der Größe verändert und geschlossen werden. Sicherheitstechnische Anforderungen haben so zu einer verbesserten Optik und Ergonomie geführt.
Eine der Neuerungen des Mapbenders eröffnet den Weg zum webbasierten Geomarketing auf Basis des OGC- Standards Web Feature Service (WFS). Ausgehend von einer Umkreissuche wird ein intuitives Formular geöffnet, wie man es aus einem Desktop-GIS kennt. Nach erfolgter Auswahl eines der verfügbaren WFS werden sowohl dessen Attribute als auch die einzelnen Attributwerte aufgelistet. Durch einfaches Klicken auf Attribute, Werte und Operatoren können Aus- wertungen erstellt werden. So werden Abfragen wie "Zeige mir alle bewachten Parkmöglichkeiten mit mehr als 500 Plätzen und einer Durch- fahrthöhe von 2,20m im Umkreis von 500m um diesen Standort" möglich. Die Ergebnisse werden in der Karte angezeigt und als Tabelle aufgelistet und können als KML, Shape und DXF heruntergeladen werden.
Eine vollständige Liste und Beschreibung aller Neuerungen des Mapbender 2.5 finden Sie unter http://trac.osgeo.org/mapbender/report/32

 

FOSSGIS 2008 in Freiburg

FOSSGIS 2008: CFP und Anmeldung
Vom 01. bis 03. April 2008 präsentiert sich die Open Source Branche zu Geographischen Informationssystemen auf der FOSSGIS 2008 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo die größte deutschsprachige Anwenderkonferenz für Freie Geo-Informationssysteme stattfindet.
FOSSGIS 2008
An drei Ausstellungstagen werden auf der Konferenz in parallel laufenden Workshops und Vortragsreihen die neuesten Open Source Entwicklungen im Bereich Webmapping, Geodatenmanagement und Desktop-GIS präsentiert.
Geo-Anwendungen auf Basis Freier Software sind einer der dynamischsten Wachstumsmärkte im gesamten IT-Markt. Die Nachfrage nach Geoinformationen erfährt nicht nur durch populäre Massenanwendungen wie Google Maps & Co. erhebliche Steigerungen. Auch die Bereiche Neogeography, Business Mapping, Tourismusanwendungen, 3D-Anwendungen, mobile GI-Systeme oder Metadaten erfahren seit Jahren einen stetigen Aufwärtstrend. Aktuelle Themen wie der standardisierte Datenaustausch mittels ISO-Normen und OGC-Spezifikationen und die Maßnahmen zur Erfüllung der im Mai 2007 in Kraft getretenen EU-Richtlinie INSPIRE stehen im Mittelpunkt der FOSSGIS 2008.
Für diese und viele weitere Anwendungen werden auf der FOSSGIS 2008 bewährte und innovative Open Source Anwendungen vorgestellt.
Interessenten können sich auf der Webseite der FOSSGIS 2008 informieren und für den Besuch der Anwenderkonferenz anmelden. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Registrierung ist allerdings notwendig.
Der Call for Papers für Anwenderberichte und Workshops ist ab sofort offen und läuft noch bis zum 01. März 2008, interessierte Anwender können sich unter cfp_fossgis@freegis.org um die Teilnahme bewerben.

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