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PostGIS

Die räumliche Erweiterung PostGIS rüstet die objekt-relationale Datenbank PostgreSQL mit räumlichen Objekten und Funktionen aus. Hierdurch wird PostgreSQL eine zentrale, standardisierte Datenquelle für Geodateninfrastrukturen. PostGIS ermöglicht so den Einsatz von PostgreSQL als räumliches Datenbank­-Backend für Geographische Informationssysteme (GIS) unter Nutzung der Möglichkeiten der leistungsstarken Datenbank PostgreSQL.
Über PostGIS können räumliche Daten visualisiert, editiert, erzeugt und analysiert werden. Dabei unterstützt PostGIS Vektordaten, Rasterdaten und verfügt über eine Topologieunterstützung. Auch 3D und 4D Geometrien können verwaltet werden. PostGIS setzt die OpenGIS "Simple Features Specifikation for SQL" um und verfolgt den ISO Standard SQL/MM Teil 3.Daten verschiedener Formate können in die Datenbank importiert werden. Für den Import und Export von Daten stehen diverse Konverter zur Verfügung (shp2pgsql, pgsql2shp,GUI loader/dumper, ogr2ogr, raster2pgsql, QGIS Plugins, FDO, Zugriff über ODBC, FME).
Für die Visualisierung und Bearbeitung der Geodaten stehen zahlreiche Clients zur Verfügung. Aus dem Open Source Bereich können beispielweise uDig, QGIS, gvSIG und Jump als Desktop­ GIS eingesetzt werden. MapServer, GeoServer, deegree und QGIS Server stehen als Web Services zur Verfügung. Auch diverse proprietäre Software unterstützt mittlerweile PostGIS.
Die Nutzung von PostgreSQL und PostGIS hat sich in den letzten Jahren bereits in vielen Projekten bewährt.

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