Am 29. November 2007 veranstaltet die WhereGroup im Universitätsclub die erste Where2B-Konferenz. Sie bietet die Möglichkeit, sich über innovative GI-Systeme zu informieren und sich aktuelle Lösungen von Anwendern präsentieren zu lassen.
Bei der Auswahl der Vorträge wurde darauf geachtet, einen breiten Querschnitt durch die verschiedenen Einsatzfelder von Open Source Software zu geben. In drei Vortragsblöcken werden Präsentationen zu Standards und Geodateninfrastrukturen, Geoportalen und Stadtplandiensten sowie Fachanwendungen angeboten.
Als Beispiele für die hochkarätigen Referenten seien Martin Klopfer (Director European Programs, OGC Europe), Dr. Jörg Kurpjuhn (GDI Rheinland-Pfalz) oder Shah Saad Azfar (DKV Euro Service) genannt. In einer Keynote wird außerdem Dr. Ulrich Ziegenhagen (Wirtschaftsförderung Stadt Bonn) die Geo-Business-Region Bonn vorstellen.
Parallel zu den Vorträgen finden zwei kostenlose Workshops zu den Themen "Aufbau einer GDI mit Freier Software" und "Einführung in freie Desktop GIS" statt, die die Möglichkeiten von Open Source und Freier Software an konkreten Beispielen beleuchten.
Die Where2B-Konferenz ist für alle Teilnehmer kostenfrei. Für das leibliche Wohl ist während der gesamten Veranstaltung gesorgt. Ein detailliertes Programm und weitere Details finden Sie unter: http://www.where2b-conference.com
Die WhereGroup wird auch in diesem Jahr im Open Source Park auf der Intergeo zu finden sein (Stand 5.128). Neben bekannten Lösungen wie Stadtplan- und Geo-Portalen sowie Business Mapping Anwendungen finden Sie auch dieses Jahr wieder einige neue und interessante Projekte und Lösungen bei uns.

Die PostNAS Distribution der WhereGroup beinhaltet die NAS Erweiterung der höchst erfolgreichen Bibliothek GDAL/OGR als Windows und Linux Version. Damit Sie PostNAS bereits jetzt testen können, werden Demodaten des LVermGeo Rheinland-Pfalz (als NAS, SQL und Shape-Dateien) mit der Distribution ausgeliefert. Eine umfangreiche Dokumentation aller enthaltenen Komponenten sowie ein UMN Mapfile zur standardkonformen Darstellung ausgewählter Objekte vervollständigen den Lieferumfang.
Für verschiedene GDI-Module wie z.B. Mapbender oder MapServer und für komplette GIS-Installationen werden speziell abgestimmte Wartungsverträge angeboten. Sie halten ihre Infrastruktur aktuell und sichern die Lauffähigkeit ihrer Systeme. Informieren Sie sich über die Einzelheiten!
Auch zu INSPIRE-konformen Geoportalen und anderen Geo-Lösungen können Sie sich an unserem Stand kompetent beraten lassen.
Wie in den Jahren zuvor wird der Open Source Park dreigeteilt sein. Neben dem kommerziellen Bereich, in dem Sie die WhereGroup finden, gibt es auch wieder einen Community Bereich und ein Vortragsforum.
Im Community-Bereich können Sie sich über die Neuigkeiten in den verschiedenen Open Source Projekten informieren, Erfahrungen austauschen und mit Anwendern und Entwicklern diskutieren. Ansprechpartner können Sie unter anderem für folgende Projekte finden:
Abgerundet wird der Open Source Park durch einen Vortragsbereich, in dem Anwender und Dienstleister aktuelle Projekte vorstellen.
Die Mitarbeiter der WhereGroup präsentieren Ihnen folgende Vorträge:
Weitere Informationen finden Sie hier oder kommen Sie in den Open Source Park in der Halle 5, Standnummer K5.128. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Vereinbaren Sie im Vorfeld am besten einen Gesprächstermin mit uns.
Im Frühjahr 2008 wurde das Geodatenportal der Stadt Neubrandenburg freigeschaltet. An ihm sind die lokalen Lieferanten für Geodaten beteiligt, unter anderem die Stadtverwaltung, das Katasteramt und die Stadtwerke. Das Geoportal gehört zum modernen Image der Stadt und verfolgt darüber hinaus ganz konkrete Ziele:
Zum Projektstart wurden Entwicklungsaufgaben an die WhereGroup und dem örtlichen Partner Blom Deutschland vergeben. Für die wissenschaftliche Begleitung wurden die Hochschule Neubrandenburg und die Universität Rostock beteiligt. In Neubrandenburg gelang eine Finanzierung über EU-Mittel nach dem Förderprogramm Urban II, an das in Neubrandenburg traditionell durchgeführte Monitoring der Sozialdaten angeknüpft wurde.
Für die Anforderungen in Neubrandenburg wurde die Geoportal Software Mapbender um wichtige Ausgabeformate erweitert: Shape, SVG und GeoTIFF sowie druckbare Dateien im PDF Format bis DIN A2, später bis DIN A0. Eine weitere wichtige Funktion ist die Metadatensuche nach einem Katalog. Die Lösung scannt regelmäßig alle angeschlossenen Datenbestände nach Metadaten und stellt diese in einem Online-Katalog zusammen. Der Benutzer kann dann genau erkennen, auf welche Suchworte das System eingestellt ist.
Das Projekt nimmt laut Professor Wolfgang Kresse, Dekan des Fachbereichs Landschaftsarchitektur, Geoinformatik, Geodäsie und Bauingenieurwesen von der Fachhochschule Neubrandenburg, innerhalb des Bundeslandes eine besondere Stellung ein. Erstmals sei in Mecklenburg-Vorpommern die technische Integration von allen kommunalen Daten in einem Portal realisiert worden. Folgende Datenbestände wurden bereits in das Geodatenportal integriert:
Die Hochschule Neubrandenburg arbeitet an einem sehr detallierten 3D-Modell der Innenstadt. Die Verknüpfung von Schrägluftbildern mit dem Geodatenportal ist in Arbeit.
In der Geodateninfrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz (GDI-RLP) übernimmt das GeoPortal.rlp die zentrale Aufgabe als serviceorientierte Vermittlungsstelle zwischen Nutzern und Anbietern von Geodaten. Das GeoPortal.rlp wurde in den letzten Monaten um zahlreiche technische und inhaltliche Neuerungen wie z.B. einen generischen WFS Abfrage-Editor sowie zusätzliche Fach- und Geodaten erweitert.
Der Standard OGC WMS hat sich inzwischen bei Geoportalen durchgesetzt und wird erfolgreich produktiv verwendet. Dagegen ist der OGC WFS-Standard noch nicht annähernd so weit verbreitet. Um die Nutzung des OGC WFS weiter zu vereinfachen, wurde ein generischer WFS Abfrage-Editor implementiert. Diese Erweiterung bietet den Nutzern die Möglichkeit einen im Portal registrierten WFS-Dienst in die Karten-Anwendung zu integrieren. Der OGC WFS wird dabei nicht direkt im Kartenfenster angezeigt, sondern kann über einen Abfrage-Editor individuell sowohl mit attributiven als auch räumlichen Parametern abgefragt werden. Die Bedienung ist Dialog-gesteuert und bietet die gewohnten Funktionen von Abfrage-Editoren. Der Dialog zeigt in einer Liste zunächst alle eingebundenen WFS-Dienste und nach der Auswahl die jeweils bereitgestellten Felder inklusive Datentyp. Zu jedem Feld können außerdem per Maus-Klick dynamisch Beispielwerte vom Dienst angefordert werden.
Die Kernfunktion des Geoportals ist die Recherche nach verfügbaren Geoinformationen und deren Visualisierung. Der Einstieg erfolgt zunächst wie aus modernen Suchmaschinen gewohnt über ein einziges Textfeld. Intern verarbeitet das Geoportal den Suchbegriff auf unterschiedliche Weise und nutzt dabei individuelle und beliebig erweiterbare Standards und Abfragesprachen. Das Geoportal kapselt die Anfrage des Benutzers vollständig von dem zugrunde liegenden Suchvorgang ab und bereitet die Ergebnisse transparent auf. Eine Besonderheit an dieser Lösung ist die Recherchierbarkeit von einzelnen OGC WMS-Ebenen, Ebenengruppen sowie einzelnen Geometrietypen (OGC WFS-FeatureTypes). Das Ergebnis der Suche wird als Hypertext-Liste in den Kategorien Gesamt, Adressen, Dienste, Info und Metadaten aufbereitet. Enthalten die Suchergebnisse Kartendienste, so lassen sich diese im integrierten Kartenviewer anzeigen.
Mehr als 500 Kartenebenen werden über das GeoPortal.rlp angeboten. Diese verteilen sich auf über 100 OGC WMS Dienste, die von der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft sowie Wissenschaft und Forschung angeboten werden. Es kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Software-Komponenten zum Einsatz, sowohl die bewährte Kombination aus PostgreSQL/PostGIS Datenbank sowie MapServer und GeoServer Service-Komponenten. Alle Karten- und Geometriedienste - egal welchen Ursprungs - werden über das Mapbender Administrationsportal eingebunden, konfiguriert und können Nutzern individuell in Applikationen zur Verfügung gestellt werden. Alle in Rheinland-Pfalz vorhandenen OGC Services werden so dezentral in Form eines Diensteverzeichnisses verwaltet. Sowohl die Benutzer- als auch Dienstverwaltung erfolgt über web-basierte Oberflächen und ist mandantenfähig. Die Erteilung der Autorisierung (Zugriffsberechtigung) erfolgt ebenfalls denzentral in Eigenverantwortung durch den Anbieter. Das entlastet den Portalbetreiber, belässt die Verantwortung beim Anbieter und ermöglicht die bedarfsgerechte Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen.