Im Rahmen diverser Projekte der WhereGroup wurde die Geoportal-Software Mapbender um interessante Features erweitert, die den Funktionsumfang, das Design und die Usability erheblich verbessern. Im Vordergrund standen Funktionen zur kombinierten sach- und geodatenbasierten Auswertung von Web Feature Services sowie ein intuitives und ergonomisches Design der Kartenoberfläche. Einige der Neuerungen werden in abstrahierter Form im Release des neuen Mapbender 2.5 enthalten sein.
Für ein öffentliches Tourismusportal wurde eine von jedermann leicht zu bedienende Kartenoberfläche benötigt. Dazu wurden der Funktionsumfang auf die reine Kartennavigation (Verschieben, Zoomen, Zentrieren etc.) beschränkt und die Bedienelemente in "Google-Manier" in die Karte integriert. Informationen zu Kartenobjekten benötigen keinen Mausklick sondern erscheinen beim Überfahren mit dem Zeiger als Tooltip. Layerselektion, Druck-und Downloadfunktion (z.B. von Routen) und Legende wurden vorkonfiguriert und in die Portaloberfläche eingebunden. So wurde eine WebGIS- Oberfläche erstellt, die die Usability einfacher Kartenviewer mit dem Funktionsumfang eines Kartenportals kombiniert.
In eine ähnliche Richtung geht der neu entwickelte Umgang mit Pop-Ups und Infofenstern. Diese wurden in den bisherigen Mapbender-Versionen als neues Browserfenster geöffnet, was bei eingeschaltetem Pop-Up-Blocker zu Problemen führt. Diese Fenster werden mit der Version 2.5 als halbtransparente Web 2.0-Elemente im aktiven Fenster geöffnet und können wie gewohnt verschoben, in der Größe verändert und geschlossen werden. Sicherheitstechnische Anforderungen haben so zu einer verbesserten Optik und Ergonomie geführt.